(1900 bis 1918)
Die ersten Kleingartenanlagen waren in ihrer Ausstattung karg, weil die Pachtdauer und die finanziellen Verhältnisse der Kleingärtner aufwendige Bauten verhinderten. Mit der Duldung der „wilden Siedlungen“ und der längeren Pachtdauer - begünstigt durch Krieg, Hunger und Obdachlosigkeit - wurden die Lauben zwar stabiler und größer, ihre Ärmlichkeit war aber nicht zu übersehen.

Die Bepflanzung der Gärten blieb bescheiden. Es wurden fast ausschließlich einjährige Kulturen angebaut, die das Überleben der Familien in einer aus den Fugen geratenen Zeit zu sichern versuchten. Bäume und Sträucher fehlten infolge der meist nur einjährigen Pachtdauer fast vollständig.