5. Die Gärtner und die Macht (1933 – 1945)

Die inzwischen gut organisierten Kleingärtner lassen sich 1933 auf die "Gleichschaltung" ein. Einige, früher eher sozialistisch orientierte Vereine werden zur Gefolgschaft gezwungen. Juden müssen ihre Gärten aufgeben. Die Idee der Musterkolonien mit genormtem Haus und geordnetem Anbau verbreitet sich.

Kleingärtner helfen mit Ertragssteigerungen dabei, die Versorgung im Krieg sicherzustellen. Nach den Bombenangriffen ab 1942 ist das immer wieder verbotene Wohnen in Lauben nicht mehr zu verhindern, in Einzelfällen dienen Lauben Verfolgten als Versteck.

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