Das Tor zum Thema »Die Gärtner und die Macht« bildet eine Traverse mit 12 als elektronische Karnickelställe fungierenden Monitoren. Das reflektiert nicht nur die Normung und Kontrolle der einzelnen Gärten, sondern es spielt auch an auf den Platz, der den Gärtnern im 3. Reich als emsige Ernährer und Garanten der Volksgesundheit zugedacht war.



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In den Vitrinen, die hinter dieser Traverse zu finden sind, wird ein differenzierteres Bild der Situation der Gärtner der Nazizeit gezeichnet. Es wird über Denunziation, staatliche Kontrollen und Ordnungs-maßnahmen, gärtnerisches Aufbegehren und auch über erfolgreiche Rettungsaktionen für verfolgte Mitbürger, denen Kleingärten und Lauben als Versteck dienten, berichtet.

Über den Vitrinen hängen großflächige Banner mit zeitgenössischer Propaganda oder typischen Auszügen aus Dokumenten, z.B. Satzungen.

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